Helarückblick

"Uf und devo…" so heiss das Thema unseres Herbstlagers. Wir von der JS Waldkäuze machten uns zusammen mit den Jungscharen Oerlikon und Kloten auf den Weg. Unser Haus "Chaisten" fanden wir sehr bald bei Rickenbach SZ . Nebel lernten wir dort vielen kenne, aber auch die Sonne schien ab und zu mal durch, gegen Ende Woche sogar immer häufiger, auch wenn es in der letzten Nacht fast bis zum Haus hinunter schneite.
Wir bereisten viele verschiedene Länder angefangen beim Schlaraffenland, nach Olympia, dann in den Urwald, von dort weiter ins Rückwärtsland, in das Demo- Land und nach einem Aufenthalt im "Roiber und Poli"- Land landeten wir im Ankebrotland, wo wir unsere Reisegesellschaft dann wieder auflösten.
Einer der etwas besonderen Tage war sicher der Rückwärtstag. Alle Uhren wurden eingezogen, als erstes gingen wir morgens ans Lagerfeuer, brieten uns Schoggibananen und sangen am Lagerfeuer. Danach wurde abgewaschen und Znacht gegessen. Es folgte ein Technikblock der besonderen Art. An einem Posten konnte man Salz aus Salzwasser gewinnen, an einem anderen Posten wurde ein Lied Wort für Wort von hinten vorgelesen und ein Titel musste erraten werden, beim Samariterposten musste eine Unfallssituation wieder hergestellt werden (ich will ja nicht wissen wie die Kinder drei Leiter in den Kofferraum eines VW Golf hinein gekriegt haben), beim Übermitteln wurde auch der Satz von hinten gemorst und beim Seilposten schwitzten die Leiter, da sie die Teilnehmer nicht die Seilbahn hinunterfahren liessen sondern alle hinaufzogen (wie es sich für ein Rückwärtsland ja gehört!)
Am Demotag gab es eine wunderbare Schlammschlacht, jedenfalls für die älteren Teilnehmer und Leiter, was jedoch für die Mütter zu Hause eher ein Schock gewesen sein könnte, da man bei einigen die Farbe ihrer Kleider nicht mehr feststellen konnte. Aber Spass hats gemacht!
Aber auch die anderen Tage waren sehr vielfältig. Täglich hatten wir Andacht in verschiedenen Gruppen, und der Tag wurde jeweils dem Tagesthema angepasst. So kam es, dass wir am Freitag Gefängnisessen bekamen, was so viel hiess wie Wasser und Brot.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an unsere Küche es war wirklich sehr fein (auch wenn man sich über die Würzmethoden streiten kann…)
Das Lager war eigentlich für alle ein Schönes Erlebnis und ich hoffe, dass alle auch lustige Erinnerungen mitnehmen können!

Alopex
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