Bericht vom Pfila 2012: Täsche

Im diesjährigen Pfila waren wir mit Elia und seiner Tasche unterwegs.
So wurden wir von ihm in Bettswil empfangen und er hat uns sogleich vor eine erste Entscheidung gestellt. Ob wir ins Pfila wollen oder nicht…? Glücklicherweise waren alle unsere Teilnehmer voller Freude mit dabei. So liefen wir los in Richtung Unterbach. Unterwegs haben wir immer wieder Verschied Böxli mit einem Waldkauz darauf entdeckt. Allerdings nur dank dem Rätsel, welches Scanner für uns vorbereitet hat. Er hat uns nämlich ein Blatt mit vielen Fotos verteilt, bei welchem wir die richtige Reihenfolge festlegen mussten. So hatten wir die Augen stets offen und dadurch eben diese Böxli entdeckt. Es hatte immer wieder etwas zu Essen dabei. Alles aus Getreide und doch so unterschiedlich. Beim Reiswaffeln knappern, war Elia wieder bei uns und erzählte, dass auch er immer wieder versorgt wurde als er unterwegs war, wie wir nun.
Durch die vielen Knapper-Möglichkeiten zwischendurch, haben wir gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging. Denn als wir auf unserem Wunderschönen Zeltplatz eintrafen war es bereits Zeit fürs Mittagessen. Es gab Hörnlisalat =) Danach waren wir dermassen gestärkt, dass wir uns ans Einrichten machten. Was bedeutet, dass wir 3 Zelte, eine Küche, 2 Spielfelder, einen Haag und ein Waschraum aufzubauen hatten. Wie uns all dies gelungen ist, könnt ihr in den Fotos betrachten! (Besonders der Waschsaloon ist ein Blick wert!!!)
Da wir heute noch nicht so aktiv waren gab es dann prompt noch einen Sportblock. So schlimm war es jedoch nicht. Wir haben erst ein Wurftraining gemacht, dann Volleyball gespielt und schlussendlich gab es ein Blachen Volley.
Nach einem wunderbaren Zvieri - an dieser Stelle ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alles Spende/innen - ging es an die Jeans. Wir haben aus alten Jeans Taschen genäht. Passend zum Lagerthema halt. Die Taschen sind alle sehr schön geworden und ich glaube alle sind stolz, dass wir dies ohne Nähmaschine zustande gebracht haben.
Weiter ging es mit dem Nachtessen, den Ämtlis und einem neuen Sportblock. Dieser begann mit einem Fussballspiel. Allerdings kein normales Fussball, denn der Ball hatte die Form eines M&M's. Ganz schön knifflig damit zu passen. Doch wir wären nicht die Jungschar Waldkäuze, wenn wir nur Fussball gespielt hätten. Dies war erst das Aufwärmtraining (bei diesem schönen Wetter eigentlich nicht zwingend nötig). Dann ging es richtig los. Wir mussten den Rahm für den Dessert schlagen. Und wie geht das besser als mit einem Rugby? Es war sehr lustig und wir haben es ohne Verletzungen überlebt.
Danach ging es etwas Ruhiger weiter. Erst sangen wir einige Lieder, dann gab es ein Spiel bei welchem es um Vertrauen ging und danach teilten wir uns in die Andachtsgruppen auf. Es ging um das Vertrauen, welches Elia in Gott hatte, als er einfach so an den Bach Kryt ging und später zur Witwe.
Zum Dessert gab es natürlich nicht nur Schlagrahm sondern auch noch die passenden Schoggibananen dazu. Allerdings hatten wir schon fast Schoggibananen mit Butter. Danach mussten wir natürlich gründlich die Zähne bürsten und dann ab ins Zelt!

Der Neue Morgen startet mit einem wunderbaren Frühstück. Danach stand etwas ganz aussergewöhnliches auf dem Programm. Die Teilnehmer durften nämlich eine Taufe planen. Sie wussten also Bescheid, dass Irene eine Jungscharnamen bekommt, Irene selbst wusste noch von nichts, ausser dass sie und Izumi für uns das Abendessen kocht. Dies bedeutete also für die Teilnehmer: Bloss nichts verraten!
Nachdem fast alles geplant war, machten sich die älteren Teilnehmer auf den Weg mit Sägemehl im Gepäck. Die jüngeren welche warten mussten, durften in Zwischenzeit den Tauftrankt mixen. Nach 30 min. durften auch sie sich auf den Weg machen. Natürlich immer den Pfeilen nach. Doch auf einmal war da ein Brief bei welchem sie jemandem Anrufen mussten. Es handelte sich dabei um die Polizei welche ihnen mitteilte, dass ganz in der Nähe eine Sprengung im Gange sei, diese jedoch unbedingt verhindert werden müsse. Sie haben noch 20 min. Zeit um die Bombe zu entschärfen.
Und obschon dies nicht gelang, gab es danach für alle eine Wurst mit reichlich Beilage. Doch die Wurst gab es nicht etwa auf dem Lagerplatz. Nein, wir assen direkt neben der Bachtelspalte - und waren auch nie einsam.
Danach hörten wir wieder eine Geschichte von Elia. Allerdings erst nach dem üblichen Singen. Wir hörten die Geschichte, als er auf dem Karmelgebirge betete, bis Gott höchst persönlich eine Feuerblitz schickte. In der Geschichte stellt Elia die Israeliten vor die Entscheidung: Baal oder Gott. Auch heute stellt sich uns die Frage, ob wir uns für Gott entscheiden. Ganz schön knifflig diese Aufgabe, oder doch nicht? Schlussendlich ist die Entscheidung frei, aber wir raten allen dazu =).
Da wir ha nicht nur neben der Bachtelspalte essen können, mussten wir diese auch noch ordentlich auskundschaften. Danach nutzen wir die Zeit vor Irenes Ankunft, um die Taufe fertig vorzubereiten. So lange dauerte dies nicht, so dass wir noch etwas Sport machen konnten. Es galt, den Wasserball möglichst lange in der Luft halten zu können.
Irene und Izumi dürfen gerne wieder einmal Kochen kommen, wenn sie uns mit soooooo feinem Essen verwöhnen wie im Pfila.
Einfach lecker war das Riz-Casimir!
Danach wollten die Teilnehmer den besten Leiter küren. Es traten an: Scanner, Irene, Safran und Baikal. Sie mussten unterschiedliche Aufgaben meisten. Zum Beispiel mussten sie zum Zahnarzt und bekamen eine Spritze verpasst. Diese war gefüllt mit Zahnpasste von allen die im Lager zu finden waren. Irene hat sehr lange gebraucht, bis sie merkte, dass ihre Taufe am Laufen war. Sie kam am Schluss trotz allem auf einen grünen Zeig, so dass sie nun nicht mehr Irene sondern Tarantella (ein italienischer Volkstanz) heisst.
Zurück auf dem Lagerplatz genossen wir gebratene Mashmallows zwischen Schokolade und Keksen eingeklemmt. Auch nach diesem Dessert war Zähneputzen dringend nötig!

Und schon brach der letzte Tag ein. Heute auf dem Programm:
Frühstücken, Ämtli, Andacht, Abbau, Mittagessen vorbereiten, Besucher treffen ein, Mittagessen, Abwaschen, Spiel, Zvieri, Abtretten.
Doch auch den letzten Tag vollen wir etwas genauer schildern. Denn zum Frühstück gab es frische Gipfeli. Welche ein Luxus in einem Zeltlager!
Allzu genau wollen wir es doch nicht schildern, denn die Ämtlis sind nun wirklich nicht so interessant! Spannend wird es dann wieder bei der Andacht. Nach dem üblichen Singen und einem kurzen Theater, ging es wieder in die zwei Gruppen. Bei Elia ging es heute um seinen neuen Auftrag, welchen er von Gott bekommen hatte. Für uns gilt: Gott verteilt auch uns Aufträge. Wir sollen zum Beispiel der ganzen Welt von Gottes Liebe erzählen.
Der Abbau war dank dem trocknen Wetter schnell vollbracht, so dass wir uns bald ans Mitagessen vorbereiten machen konnten. Unter anderem mussten wir Spaghettis durch 2cm lange Wienerlistücke stecken. Nach dem Kochen sah dies sehr lustig aus. Da wir nicht so viel vorzubereiten hatten, spielten wir nochmal das Spiel mit dem Wasserball. Heute jedoch ein höheres Level, da es doch etwas stark windete für den Wasserball.
Wir freuten uns riesig über all die Besucher und waren sehr froh, dass es mit dem Mittagessen so gut gepasst hat. Zudem waren wir dankbar für die Besucher welche so schnell abwuschen.
Im anschliessenden Spiel ging es darum Geld zu verdienen, mit welchem sie Material für eine Tasche kaufen konnten. Das Ziel war es, eine Tasche für einen Kunden zu kreieren. Es war sehr schön zu sehen, wie Gross und Klein gemeinsam spielten und alle Spass dabei hatten. Wir hoffen, dass auch die Besucher etwas ins Jungschar Fieber kamen. Die Entscheidung für ein Taschenmodell ist dem Kunden schwer gefallen. Schlussendlich setzte sich die multifunktionable Tasche durch. Wohl bemerkt, dass sie sehr gross war, mit einer kleinen Tasche im inneren, genug stabil um das Haustier mit zu führen oder die Tasche gar als Sitzgelegenheit zu benützen.
Nach dem gemeinsamen Fötzele gab es für all Stalder-Crème und reichlich Kekse. Durch das schnelle Abwaschen der Besucher, wurde unser Zeitplan um eine Stunde verkürzt, so dass es bereits um 15.00 Uhr hiess:
Blick auf - Hilf auf
Safran
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