Bericht vom 28.04.2012: Brot

Anderen Menschen eine Freude bereiten
Eine nicht alltägliche Szene, welche man am Samstag 28. April in Bäretswil verfolgen konnte. Eine kleine Gruppe, bekleidet mit orangen Waldkäuze-T-Shirts und blauen Jungschar-Hemden brachte etwas Abwechslung in die kürzlich eröffnete Genossenschaft Alterswohnungen Bäretswil (GAB).
Wie gewöhnlich traf sich die Jungschar Waldkäuze der Evangelisch Methodistischen Kirche Bäretswil/Wetzikon um 13.40 auf dem Bärenplatz. Unterdessen auch schon fast üblich war die ungewöhnliche Mode der Leiter. Es sah so aus, als wären sie nicht ganz aus dieser Zeit. Bei genauem Hinhören konnte man erfahren, dass die zwei Frauen Rut und Naomi hiessen und sie tatsächlich schon vor langer Zeit gelebt hatten. Sie erzählten ihre Geschichte, wie sie uns in der Bibel überliefert ist. Wir haben erfahren, dass Naomi und Rut immer wieder reichlich beschenkt worden sind und dass Gott sie richtig überschüttet hat mit seinem Segen.
Genauso wollten auch wir mit der Jungschar andere Menschen beschenken und ihnen eine Freude machen. So kam es, dass wir fleissig Brätzeli gebacken und Blumentöpfe verziert haben. Nach einem Super-Zvieri machten wir uns auf in die GAB. Dort angekommen gingen wir erst in den Aufenthaltsraum der Pflegewohnungen und sangen mit den Bewohnern 4 Lieder und verteilten die Brätzeli. Auf manch altem Gesicht zeigte sich ein Lächeln als Ausdruck der Freude über diese Abwechslung im Alltag. Danach gingen wir zwei Stöcke höher zu den Alterswohnungen. Mutig haben wir an jeder Haustür geklingelt und den Bewohnern erklärt, dass wir von der Jungschar EMK seien und ihnen gerne eine Freude machen würden. Alle bekamen Blumen, Brätzeli und einen Gutschein fürs Kaffiträff in der reformierten Kirche. Natürlich haben wir auch bei den Alterswohnungen Lieder gesungen. "An den Ufern des Mexiko Rivers" war ein Lied, welches sowohl wir als auch die Bewohner kannten. Es war richtig spannend, die Geschichten aus vergangenen Tagen zu hören! Wir wurden auch gefragt, ob wir nicht monatlich kommen könnten. Leider mussten wir die Freude etwas trüben, da es uns nicht möglich ist so oft in die GAB zu gehen, doch der entstandene Kontakt wird sicher noch lange halten! Wir sind überzeugt, dass wir unseren Mitmenschen eine Freude bereiten konnten und sie durch uns von Gottes unendlich grosser Liebe erfahren konnten!
Nach einem gelungenen Nachmittag hiess es um 17.10: Das nächste Mal Jungschar ist das Pfila (Pfingst-Lager).
"D Jungschi Waldkäuze macht abträtte. Blick auf - Hilf auf
Silex
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