Bericht vom Pfila 2014 - Zirkus Makkaroni

Am sonnigen Samstagmorgen besammelten sich die Artisten, der Dompteur die Mitarbeiter und der Zirkusdirektor vom Zirkus Makkaroni beim Bärenplatz. Fröhlich und mit munterem Geplauder spazierten sie zu ihrem Zeltplatz. Als erste Arbeit stand das Aufrichten der Schlafzelte auf dem Programm. Für die einen war dies bereist Rutine, für andere das erste Mal. Aber am Ende stand jedes Zelt. Gleich nach dem Einrichten und gemeinsamen Grillieren, tauchten wir in unser Lagerthema ein. Die verschiedenen Zirkusnummern wurden vorgestellt und jedes Kind durfte auswählen, wo es mitwirken möchte. Es gab eine Gruppe Clowns, Jonglierer, Seiltänzer, Tricks, Turner und Tiere.
Weiter ging es dann mit einem etwas ruhigeren Teil, der Andacht. Da hörten wir die Geschichte von Robby, die zusammen mit ihrem Vater als Clown beim Zirkus arbeitet. Beim Gemeinsamen Bibellesen trifft Robby auf den Psalm 91. Die Verse aus diesem Psalm begleiten sie. Und sie darf erfahren, was es heisst, unter dem Schirm des Höchsten zu sein.
Jetzt heisst es wieder ran an die Arbeit. Die Manege muss aufgebaut, Popcorntüten gebastelt, Parkplatzschilder gestaltet und Dekoration hergestellt werden. Als Stärkung nach getaner Arbeit, gibt es ein feines Abendessen. Danach verabschieden sich die Kinder, die zu Hause übernachten und für die restlichen ist noch eine Stunde Üben angesagt.
Nach einer gemütlichen Runde am Feuer, dem Gute-Nacht-Lied und dem Zähneputzen unter freiem Himmel, ist es Zeit, in den Schlafsack zu kriechen.
Früh am nächsten Tag sind die Kinder wach. Viel zu früh, darum werden sie unter Aufsicht des ältesten Teilnehmers zum Morgensport geschickt. Pünktlich zum Frühstück sind sie zurück! Nach der Stärkung treffen die Kinder, welche zu Hause übernachtet haben, wieder bei uns ein. Die Zirkustruppe ist komplett, los geht es sogleich wieder mit Üben und einstudieren des Zirkusliedes.
Das gibt Hunger, doch mit einem feinen Znüni ist auch dieses Bedürfnis schnell gestillt. Beim gemeinsamen Spielen verschwinden plötzlich zwei Teilnehmer. Für die "alt" eingesessenen Jungschärler ist schnell klar: das muss eine Namenstaufe sein. So ist es auch. Voller Stolz dürfen wir ab sofort in der Jungschar Fizzy und Chumvi begrüssen!
Mittagessen, Freizeit, Gottesdienst, zVieri und schon wieder müssen die Pferde die Hufe schwingen, der Clown seine Nase aufsetzen, die Akrobaten turnen und die Zauberer ihre Tricks einstudieren. Plötzlich ruft der Dompteur aufgebracht den Zirkusdirektor. Sein Futter sei ausgegangen und der Koch hat auch nichts mehr. Nun ist die ganze Zirkusgruppe aufgefordert, in einem Geländespiel Geld zu verdienen um Futter für die Tiere und Menschen zu besorgen. Mit viel Elan, Motivation, Können und Freude gelingt es. Am Ende gibt es zum Abendessen leckere Makkaroni. Toller Einsatz!
Wieder verabschieden wir uns von einem Teil der Kinder, nochmals werden die Zirkusnummern geprobt um danach den Abend bei einer gemütlichen Runde am Feuer ausklingen zu lassen.
Montag, der grosse Tag ist da. Unsere Aufführung ist das Highlight des Tages. Nebst den leckeren Schoggigipfel, die es zum Frühstück gab. Vielen Dank, Theo Meier!
Nachdem unsere Zirkustruppe wieder komplett ist, dürfen wir nochmals von Robby hören. Dann heisst es schon, Rucksackpacken. Das bedeutet aber nicht, dass wir schon Abreisen. Nur haben wir später keine Zeit mehr, da wir uns auf die Aufführung vorbereiten müssen. Die letzten Tricks werden geprobt, Kleider und Kostüme anprobiert und dem Löwen die Zähne geputzt. Dann treffen die ersten Besucher ein. Fleissig werden sie Begrüsst und Popcorn wird verteilt. Schnell füllt sich das Zirkuszelt. Alle haben einen Platz gefunden, der Zirkus Makkaroni kann beginnen. Gestartet wird mit dem Lied, dann folgt eine Begrüssung vom Zirkusdirektor und sogleich die erste Nummer. Es läuft wie am Schnürchen und der Schweiss auch. Eine Gruppe nach dem anderen zeigt, was sie in dieser kurzen Zeit eingeübt hat. Ein Teil ist die Verabschiedung von zwei Leiterinnen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für euer Engagement in der Jungschi.
Am Ende der Vorstellung sind alle zu einem Gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Jeder macht es sich gemütlich und sucht etwas Schatten. Danach wird gemeinsam der Lagerplatz geräumt. Zelte werden abgebrochen, das WC zugebuddelt, Material eingeladen, ausgeladen und rumkutschiert. Viele fleissige Hände waren im Einsatz. Herzlichen Dank.

Zum Schluss bleibt immer das Tschüss-sagen. Nach dem obligaten Abtreten mit dem Ruf "Blick auf - Hilf auf" gehen alle glücklich und zufrieden, teilweise auch müde und kaputt aber mit tollen Erlebnissen nach Hause.
Für das Leiterteam, Zirkusdirektorin Laeta
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