Bericht vom 07.09.2013 - Pünktlet

Ach, dieser Scanner, ist doch so mühsam. Ständig schleicht er um uns herum und klebt uns Punkte an die Kleider. Doch warum tut er dies? Geht es darum, wer am meisten Punkte-Kleber am T-shirt hat? Oder wer besonders wenig hat? Er möchte es uns nicht verraten. Er meint lediglich: "Ihr werde es schon noch erfahren." So machen wir uns auf den Weg zur EMK um unser Gepäck dort abzuladen. Denn Heute ist die Jungschar inklusiv Übernachtung, da wir Morgen den Reg Tag besuchen werden.
Schnell ist das erste Spiel erklärt, zwei Gruppen gebildet und es kann losgehen. Doch was ist eigentlich das Ziel des Spieles? Wie ist es möglich, Punkte zu gewinnen? Muss ich besonders schnell sein? Oder möglichst viel von etwas besitzen? Keine Ahnung! Bei keinem Spiel wird es verraten. Ob beim Würfelfussball, bei der Stafette, beim Zehenstempeln, Korbwerfen oder Twister, immer bleiben die Leiter hartnäckig still. Erst am Ende wird das Geheimnis gelüftet. Diese Gruppe hat gewonnen, weil:
  • sie mehr umgefallen sind während dem Spiel
  • sie ruhiger waren als die Anderen
  • mehr kaputt gemacht haben
  • keine Farbe auf den Boden gekleckert haben
Ja, die Leiter waren sehr kreativ und die Kinder manchmal etwas verwirrt und traurig. Da geben sie sich so viel Mühe und am Ende zählt doch etwas anderes. Erstaunlicherweise war immer Toni in der Gruppe, die gewann. Da nach jedem Spiel die Gruppe neu gebildet wurde, war es schon etwas verdächtig… Aber den anderen Teilnehmer schien nichts aufzufallen.
Schnell wurde es Dunkel und wir gingen vom Schulhausplatz zurück zur EMK, wo das letzte Spiel stattfand. Mahlen nach Zahlen oder in unserem Fall von Punkt zu Punkt. Toni war als erster fertig und kriegte somit einen weiteren Siegespunkt. Jetzt folgte die Rangverkündigung. Und welche Überraschung. Unser Sieger hiess Toni!!!
Zur Belohnung gab es einen riesigen Kuchen. Ja aber, was ist denn da los? Unser Thema von heute heisst doch "pünktlet"! Und was hat Fitis uns da für einen Kuchen gebracht? Einer mit streifen, besser gesagt im Zebra-Look! Wir wollten den Kuchen schon zurückgeben, doch Toni war dagegen. Warum sollten die Leiter ausgerechnet auf ihn hören? Dafür müsste er schon etwas Mut beweisen. Und schon zauberte Laeta ein Fläschchen mit einer komisch riechenden und aussehenden Flüssigkeit. "Davon musst du mindestens einen Schluck nehmen, wenn du hier so etwas bestimmen willst", forderten die Leiter. Mutig setzte er an und trank einen Schluck. Der geplagte Gesichtsausdruck liess nicht lange auf sich warten. Jetzt war plötzlich allen klar, warum Toni immer in der Gewinnergruppe war. Es war seine Taufe!!! Der Kuchen wurde angeschnitten und verteilt. Zwischendurch musste Toni sich nochmals stärken (natürlich mit dem Tauftrank) oder den Leiter Wünsche erfüllen. Endlich hatten alle etwas zu essen. Aber was ist denn das? Da hat es im Kuchen ja Kugeln. Und in der Kugel ein Zettel. Und auf dem Zettel ein Buchstabe. Und die Buchstaben waren für Toni. Jetzt war seine Kreativität gefordert. Wie soll er bloss in der Jungschar heissen? Mit etwas Hilfe von den Leitern und zwei Schlucke des Schüttel-Attacke-fordernden-Tauftrankes schafft er es, seinen neuen Namen zusammen zu setzten. Pundamilia, wir heissen dich herzlich willkommen in der Jungschar. Und wie es das Aussehen des Kuchens schon angedeutet hat, bedeutet es Zebra.
Es folgte noch die Übergabe der Taufurkunde und das Abtreten und schon war der Samstag vorbei. Die Kinder, die nicht bei uns übernachteten gingen jetzt nach Hause und für die Anderen hiess es ab die Post. Zähneputzen, Pyjama anziehen und ab in den Schlafsack. Und zu guter Letzt erzählte Safran noch die Gutenachtgeschichte von Punchinello, der Holzpuppe (von Max Lucado).
Blick auf - Hilf auf
Laeta
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