Bericht vom 14.02.2012: Löwe

Beim Bärenplatz angekommen, bemerkten wir Leiterinnen das Fehlen von Laeta. Irgendwie schien sie abhandengekommen zu sein. Die Teilnehmer versprachen aber, uns bei der Suche zu helfen. Da wir von der EMK her gekommen sind, traten wir den Rückweg an. Da war sie jedoch au nicht und wir beschlossen, das Programm mal zu starten. Mit vielen verschiedenen Liedern, bei denen die Teilnehmer kräftig mitsangen, kamen wir in Jungschi-Stimmung. Um uns auf die Andacht einzustimmen, teilten sich die Teilnehmer auf 2 Gruppen auf und dachte sich ein Theater zu Daniel Kapitel 1, bzw. 3 aus. Anschliessen wurden diese präsentiert. Dies sollte helfen, sich in die nachfolgende Gesichte einzudenken.
Weiter ging's mit dem Schoggi-Spiel, bei dem sich die Kinder wie hungrige Löwen, bzw. Löwinnen auf die Schokolade stürzten, kaum hatten sie eine 6 gewürfelt. Teilweise waren sie sehr erfolgreich, dann aber reichte es nicht einmal, die Mütze anzuziehen. Um die Botschaft zu unterstreichen schauten wir uns einen Ausschnitt aus dem Film "Madagascar" an. Dabei sieht man, wie der Zoo-Löwe Alex, plötzlich alle seine Freunde als Steak sieht, da er so hungrig ist. Er stürzt sich auf's Zebra, welches ganz verwirrt scheint durch diese Aktion und den Freund nicht verstehen kann. Es flüchtet und nach einer Weile Jagd (und einer Kokosnuss auf den Kopf von Alex), begreift der Löwe, was er da tut und zieht sich beschämt zurück. Erst dann, startete die richtige Andacht. Aufgeteilt in zwei Altersgruppen hörten die Teilnehmer die Geschichte von Daniel in der Löwengrube aus der Sicht eines Löwen.
Danach kam bereits Irene und brachte uns den Z'vieri vorbei. Die Kinder stürzten sich darauf und bald waren, bis auf ein Muffin alle verzehrt.
Da so schönes Wetter war, begaben wir uns dann kurz nach draussen, wo wir ein Löwenfangis (auch bekannt als Spitalfangis) spielten. Dann endlich startete das eigentliche Spiel. Die Aufgabe war, bei einem Leiterlispiel sowohl bis zur Nr. 129, danach aber wieder auf die 1 zurückzukommen. Zwischendurch konnten die Teilnehmer nicht nur auf- oder absteigen, sondern mussten auch Aufgaben lösen oder Fragen beantworten. So bastelten sie beispielsweise einen Engel mit einem Schleckstengel, schrieben Briefe an ihre Freunde, lernten wie schnell ein Löwe maximal werden kann oder wie Daniels babylonischer Name lautete. Lukas schaffte es als erster wieder zurück auf die eins, liess die anderen aber noch weiterspielen. Das Spiel wurde dann abgebrochen bevor alle fertig, weil sich die Zeit zu Ende neigte.
Der Nachmittag wurde mit vielem Lachen begleitet und wir Leiterinnen freuten uns, dies zu hören.
Zurück beim Bärenplatz, zog Corzo eine Mineralwasserflasche aus unsere Schatzkiste und nun warten alle gespannt auf den nächsten Jungscharnachmittag.
Bis dann,
Blick auf - Hilf auf
Safran


PS: Beim Z'vieri hat uns Irene verraten, dass wir Laeta nicht länger suchen müssen, da diese bei der Arbeit ist…
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