Bericht vom 10.03.2012: Bäbi

Was haben 3 komisch gekleidete Menschen, ein Pfeilbogen, ein Kressekopf und ein Freundschaftsband gemeinsam?
Genau, sie alle spielten heute Nachmittag eine Rolle in der Jungschar.
Die Teilnehmer wurden am Bärenplatz von den 3 seltsam gekleideten Personen (Baikal, Fitis, Silex) abgeholt. Zusammen gingen wir in die EMK Bäretswil und eines ist sicher, wir haben mal wieder die ganze Aufmerksamkeit der Dorfbewohner auf uns gezogen. Bei der EMK starteten wir gleich mit der Geschichte und wir haben herausgefunden, warum diese 3 so komisch gekleidet waren: sie stellten Samuel, Jonatan, Saul und David dar. Gemeinsam hörten wir den ersten Teil der Geschichte von David, nämlich bis zu seiner Königssalbung. Danach wurden unsere männlichen Teilnehmer und David auf Herz und Lungen überprüft bei einer Mister-Wahl, ähnlich dem Verfahren, das Samuel bei den Isai-Söhnen anwendete. Unser strahlender Sieger: Toni.
Weiter gings mit der Geschichte wo Saul David an den Königshof holt, damit dieser ihm auf der Harfe vorspielen konnte, wann immer der böse Geist auf ihn kam. Da die Musik bei Saul beruhigende Wirkung zeigte, setzen wir uns ebenfalls in einen Kreis und stimmten ein paar Lieder an, bevor die Geschichte weiterging.
Als nächstes kam die Geschichte von David und Goliat. Nachdem die Teilnehmer gehört hatten, wie sich dieser Kampf zugetragen hatte, durften sie sich selber als David fühlen beim "Goliat-Spiel". In einem Kreis standen viele kleine, mit Wasser gefüllte Becher, die von Goliat (in unserem Falle Izumi) verteidigt wurden. Die Davids mussten versuchen, möglichst viele Becher aus diesem Kreis zu transportieren, ohne dass sie von Goliat erwischt wurden. Tatsächlich gewannen sie diese "Schlacht", wie David in der Bibel gegen Goliat gewann.
Der nächste Teil der Geschichte von David war derjenige mit dem Freundschaftsbund, den er mit Jonathan, dem Königssohn schloss. Eine mich immer wieder beeindruckende Geschichte über eine ausserordentlich starke Freundschaft. Mit vereinten Kräften stellten wir dann auch ein starkes Freundschaftsband her. Das Produkt kann auf den Fotis betrachtet werden.
Die Fortsetzung der Geschichte verlief allerdings weniger friedlich. Saul versuchte nämlich, David mit einem Speer an die Wand zu spiessen, weil er eifersüchtig wurde. Da Gott aber auf Davids Seite stand, gelang ihm das nicht. Auch in der Folge, als Saul versuchte durch verschiedene Aufträge David loszuwerden und ihn in Fallen zu locken, wurde klar ersichtlich, dass dies nicht gelingen sollte. Letzen Endes musste Saul nachgeben und David durfte Michal nach mehreren Schlachten gegen die Philister endlich heiraten. Auch wir feierten ein kleines Fest: Irene brachte uns einen feinen Zvieri, praktisch frisch aus dem Backofen
Viel Zeit um zu feiern blieb uns allerdings nicht, denn Saul war immer noch eifersüchtig und versuchte abermals, David aufzuspiessen. Wieder gelang David die Flucht. Als er in seinem Haus ankam, verhalf ihm Michal über ein Fenster an der Hausmauer herunter und aus der Stadt zu flüchten. Um Davids Flucht zu decken, legte die eine Götterfigur (oder eben eine Puppe…) in Davids Bett und konnte so zu Beginn die Diener Sauls täuschen. Der Betrug flog zwar auf, aber da war David bereits weg. Da die Zeit nicht reichte, eine echte Puppe zu basteln, begnügten wir uns mit einem Sägemehl-Kopf, den wir bemalt und mit Kressesamen bepflanzten. Nun warten wir gespannt auf das Ergebnis.
Die Geschichte war jedoch noch nicht zu Ende. David und Jonatan trafen sich und schlossen erneut einen Bund. David bat seinen Freund, für ihn ausfindig zu machen, wie schlimm es wirklich um sein Leben steht. Mit Hilfe von mehreren Pfeilen wollte Jonatan David das Ergebnis des Gesprächs mit Saul mitteilen. Da er die Pfeile schlecht von Hand werfen konnte, benötigte er wohl einen Pfeilbogen und so begaben sich aus die Teilnehmer nach draussen und bastelten ihren eigenen Pfeilbogen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Danach durften sie die Geschichte von David kurz zusammengefasst noch zu Ende hören und dann war auch schon wieder 17.00 Uhr, also Zeit sich wieder zum Bärenplatz zu begeben. Minoaka zog uns dann noch das Thema für die nächste JS-Übung, nämlich einen Jute-Sack. Da sind wir mal gespannt…
Blick auf - Hilf auf
Safran
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