The Future is bright - the Future is orange

Mister X - Miss X
Mitnehmen: Natel, kleiner Rucksack, etwas zu trinken
Los geht's, heute mal etwas anders. Wir fahren nämlich mit dem Bus. Nein, nicht nach Wetzikon, nach ZÜRICH. Ist etwa schon wieder RegTag? Neee! Ja was machen wir dann? Wir spielen heute Mister X! Doch da wir keine Männer haben, nennen wir es kurzerhand Miss X. Auch nicht schlecht, oder? Es herrscht allgemeine Freude, anders gesagt: Freude herrscht : In Zürich haben wir noch nie Mister X gespielt. Nur im Migros in Wetzikon (siehe Fotos 2004, 8.5., Wer ist Miss X?)
Alle bereit? Kurzer Check: Kinder-ja, Rucksack-ja, Leiter-ja, Geld-nein, Natel-nein!! Dass darf doch nicht wahr sein. Wo hab ichs nur hingetan? Vielleicht im Auto? Gut, ich hab noch genau 2 Minuten Zeit, bis der Bus kommt. Schaff ich das? Eventuell mit einem Spurt. Also dann, nichts wie los. Alle schauen gebannt der Schneewolke hinterher und bangen und zählen leise die Sekunden. Noch 40 Sekunden und da kommt Fitis bereits wieder um die Ecke gesausst. Noch vor dem Bus!!! Und sie hat alles gefunden, super! Geld dabei und Natel auch. Der Bus hält an, alle steigen ein, Fitis geht die Billets lösen. Mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht setzt sie sich zu uns und verkündet, dass wir schwarz fahren. Wie bitte? Was für ein Vorbild! Sie erklärt uns, dass es für den Chauffeur zu kompliziert ist und er die ganze Verantwortung auf sich nimmt. In Wetzikon angekommen, gabeln wir noch zwei Ladys auf (natürlich kennen wir sie, sie gehören zu uns). Gemeinsam gehen wir ins Wartehäuschen auf dem Gleis 5 und warten dort auf Safran und Fitis. Bis die zwei kommen, singen wir noch ein Lied. Es fällt etwas mager aus, da sich alle genieren, laut zu singen. Andere Menschen könnten es ja hören, uuuuh! Wie schlimm! Sie sind eingetroffen und so können wir noch eine Blitz-Andacht halten. Leider gibt es in einem Wartehäuschen keine Trennwände und so muss die eine Gruppe raus an die Kälte. Doch sie haben das grosse Los gezogen denn bald darauf kommt eine Mutter ins Wartehäuschen. Das war den Kindern wohl doch etwas peinlich. Wir sind mit der Andacht noch nicht fertig und da kommt auch schon der Zug. Wir steigen ein und schliessen im Zug die Andacht ab. Dann setzten wir uns möglichst zusammen, damit wir das Spiel erklären können. Bald ist alles klar und wir bilden die Gruppen. Hmm, wie alt ist gleich nochmals Corzo? Sie hat Jahrgang 93. Und wann hat sie Geburtstag? Richtig, am 8. Januar. Ach du Schande, sie ist ja schon 16! "Hast du ein Halbtax?" fragen wir sie voller Hoffnung. Natürlich nicht! Ok, dann müssen wir im HB noch schauen. Es wird jetzt wohl nicht gerade ein Kontrolleur kommen. "Nächster Halt Zürich Hauptbahnhof", ertönt die Durchsage und wir sind erleichtert. Wir haben es geschafft. Unsere Miss X geht davon und lassen ihr 10 Minuten Vorsprung. Fitis schaut noch wegen dem Billet für Corzo. Alles klar und los kanns gehen. Wir kurven durch Zürich, halten ein ZVV-Netzplan in der Hand und warten auf ein SMS von Miss X. Schliesslich schafft es eine Gruppe, sie zu fangen. Uns bleibt noch ein wenig Zeit, um es ein zweites Mal zu spielen. Es Endet dann um 16.10 Uhr am HB. Als alle Gruppen eingetroffen sind, geht es wieder ab die Post nach Hause. Etwas müde aber Spass hat es trotzdem gemacht.
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